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Histoire - Hirzel-Strassentunnel

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Tunnel routier du Hirzel
KOMITEE PRO HIRZELTUNNEL
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Histoire

1983
Gründung ‚Komitee pro Zimmerbergtunnel‘: Präsident: Otto Schärer
1985
Der Souverän vom Kanton Zürich spricht sich gegen einen Ausbau der Hirzelpassstrasse aus.
1989
Besuch vom 'Komitee pro Zimmerbergtunnel' bei Kurt Suter, Direktor Eidg. Amt für Strassenbau (ASTRA), in Bern mit dem Ergebnis: Positive Reaktion für Tunnelvariante.
1990
‚Kleeblatt Initiative‘ wird abgelehnt. In einem knappen Entscheid wird die N4 im Knonaueramt gegenüber dem Ausbau der N3 ‚Zimmerberg-Variante‘ bevorzugt. Das ‚Komitee pro Zimmerbergtunnel‘ firmiert neu als ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘ unter der Leitung von Dr. Gero Büttiker (Präsident) und Reto Meyer (Vize-Präsident). Gründer O. Schärer wird Ehrenpräsident. Stadtforstmeister Andreas Speich und Pro Natura Sekretär André Welti sehen mögliche Synergien zwischen einem Hirzel-Strassentunnel und einem erhöhten Schutz der Naturlandschaft Sihlwald sowie der Moränen- und Moorlandschaft Hirzel.
1991
Postulat von KR Max Keller, Richterswil, und zehn Mitunterzeichnern im ZH- Parlament: ‚Aufnahme des Hirzel-Strassentunnels in den ZH-Richtplan‘.
1993
Zustimmung des  ZH-Kantonsrats mit 86 gegen 70 Stimmen zum Postulat Keller und Überweisung an den Regierungsrat.
1994
Studie Dr. Jean Gottesmann (Initiant Rothenturminitiative) bezüglich ‚Rechtsberatung in Sachen Natur- und Landschaftsschutz‘ im Auftrag vom ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘.
1995
Aufnahme vom Hirzel-Strassentunnel in den ZH-Richtplan durch den ZH-Kantonsrat mit komfortabler Mehrheit. Reto  Meyer wird Nachfolger von Dr. G. Büttiker  als Präsident vom ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘.
1999
Motion von Nationalrat Walter Bosshard, Horgen, im Eidg. Parlament mit über  vierzig Mitunterzeichnern davon drei Parteipräsidenten SVP, FDP und CVP (als Postulat abgestuft): "Aufnahme eines zweispurigen Strassentunnels ins Nationalstrassennetz".
2000
Gemeinsame Studie der SBB mit dem ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘. Bundesrat Moritz Leuenberger antwortet auf die Studie und beauftragt das Bundesamt für Verkehr (UVEK) und das ASTRA zur Abklärung der verschiedenen Varianten.
2001
Besuch vom Komitee zusammen mit Nationalrat Walter Bosshard beim ASTRA-Direktor Olivier Michaud in Bern. Ergebnis: Unterstützung zur Schliessung der Autobahnlücke N14 (früher A4a)/N3.
2003
Aufnahme der Verbindung N14/N3 im eidgenössischen ‚Sachplan Strasse‘. Studie Büro Emch und Berger im Auftrag vom ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘ mit dem Ziel: Abklärung einer verkehrstechnischen Machbarkeit im Raum Sihlbrugg für einen Tunnelanschluss an die Autobahn N14 mit dem Resultat von zwei Varianten mit Unterquerung der Sihl.
2006
Wie vom Bundesrat verlangt, erstellen die Kantone Zürich und Zug gemeinsam eine ‹Strategieplanung Hirzeltunnel›. Die, nach dem damit beauftragten Basler Ingenieurbüro benannte, Gruner-Studie enthält zahlreiche Varianten im Korridor. Die Bandbreite reicht von ‹grosser Lösung› mit einem 2x2-streifigen Netzelement (Basistunnel) bis zu einer in absehbarer Zeit (sic!) zu realisierender Entlastung der Gemeinde Hirzel vom aktuellen Durchgangsverkehr mit einer ‹kleinen Lösung› wie z.B. einem Scheiteltunnel oder einer Umfahrung.  

Das Verkehrskomitee Zimmerberg löst sich auf und vermacht sein Vereinsvermögen (Fr. 18‘000.-) dem ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘.
2007
Eintrag des Hirzel-Strassentunnels in den ZH-Verkehrsrichtplan durch den ZH-Kantonsrat mit 128 zu 15 Stimmen (bestes Ergebnis aller 30 Strassenbauprojekte!).
2008
Jubiläumsfeier 25 Jahre ‚Komitee pro Hirzeltunnel‘.
2009
Die Kantone Zug und Zürich sind sich endlich einig. Das jahrelange Hin und Her um den Hirzeltunnel hat ein Ende. Die Analyse der von Zug und Zürich im Auftrag des Bundes 2006 erstellten Gruner-Studie ergab, dass ein etappenweiser Ausbau einer Tunnelverbindung zwischen A3 und A14 zweckmässig sei. Der Bundesrat bezeichnet die Hirzelverbindung als ein wichtiges Element der nationalen Ost-West-Achse.

Erstellung einer zweisprachigen Broschüre (dt./frz.) mit den Argumenten für den Bau eines Hirzel-Strassentunnels.
2010
Versand der im Vorjahr erstellten Broschüre an Bundesrat und Eidg. Parlamentarier mit persönlichem Brief.  
2011
Wiederaufnahme (!) des Hirzel-Strassentunnels durch den ZG Kantonsrat in den ZG-Richtplan. Besuch vom Komitee im ASTRA bei  Rudolf Dieterle (Direktor) in Bern.
2012
Im Netzbeschluss des Bundesrates ist die Hirzelverbindung der heutigen Nationalstrassen A3/A14 enthalten. Die Finanzierung der Netzerweiterung durch die Gebührenerhöhung der Autobahnvignette ist noch offen. Erneuter Versand der in 2009 erstellten Broschüre an Bundesrat und Eidg. Parlamentarier mit persönlichem Brief.
2013
Die Volksabstimmung  über die Erweiterung des Nationalstrassennetzes endet wegen der mit ihr verbundenen Vignettenerhöhung von Fr. 40.- auf Fr. 100.- pro Jahr in einem klaren Nein. Damit ist die Finanzierung der Netzerweiterung zumindest vorläufig gescheitert. Davon ist auch der im Netzbeschluss aufgeführte Hirzel-Strassentunnel betroffen.
2014
Treffen der  Baudirektoren von ZH und ZG (RR Markus Kägi und RR Heinz Tännler), NR Ulrich Giezendanner und dem Komitee zu einem Gespräch über das weitere Vorgehen. Ergebnis:  Vom ASTRA ist eine ausführungsreife Planung des Hirzel-Strassentunnels innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu fordern.
2015
Auf Empfehlung des ASTRA verwirft das Komitee den Plan, einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss (Motion oder Postulat) auf eidg. Ebene zu lancieren, auf später. Es beschliesst, das Gespräch mit massgeblichen Parlamentariern auf kantonaler und nationaler Ebene zu suchen bzw. zu vertiefen.
2016
Der neu gewählte Zuger Baudirektor, RR Urs Hürlimann, sowie ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger werden vom Komitee kontaktiert. Erfreulicherweise sind beide dem Hirzel-Strassentunnel-Projekt gegenüber wohlgesinnt. Wichtig sei aber, dass der Nationalstrassen- und Agglomerations-Fonds (NAF) im Februar 2017 vom Volk angenommen werde.
2017
Dank dem Volks-Ja zum NAF im Februar 2017 ist die Hirzelverbindung definitiv ins Nationalstrassennetz aufgenommen worden. In die Obhut und Verantwortung des Bundes (ASTRA) geht die Hirzler-Kantonsstrasse aber erst per 1. Januar 2020  über. Erst ab dann verfügt das ASTRA über die nötige Rechtsgrundlage, um die Planung des Hirzel-Strassentunnels an die Hand zu nehmen.
2018
Um das Projekt voranzutreiben bzw. Druck auf den Realisierungszeitpunkt zu machen, pflegt das Komitee die schon seit mehreren Jahren mit dem ASTRA bestehenden Kontakte regelmässig weiter. Erneutes Treffen vom Komitee mit der ASTRA-Direktion.
2019
Drei KR (Christina Zurfluh Fraefel, SVP Wädenswil, Astrid Furrer, FDP Wädenswil, und Hans-Peter Brunner, FDP Horgen) haben den Zürcher Regierungsrat in einer Anfrage um Auskunft zum Hirzeltunnel gebeten. Sie wollten von ihm u.a. wissen, was er in den vergangenen Jahren unternommen hat,  um in Bundesbern und in den angrenzenden Kantonen auf die Verkehrsprobleme am Hirzel hinzuweisen und den Druck aus dem Kanton Zürich für eine Untertunnelung des strassentechnisch anfälligen und gefährlichen Hirzelübergangs zu erhöhen.
2020
Erneuter Besuch vom Komitee bei der ASTRA-Direktion, um sich über den Stand des Projektes Hirzel-Strassentunnel zu erkundigen.   
2021
Nach der 2017 erfolgten Integration der Hirzelverbindung ins Nationalstrassennetz kommt das Projekt Hirzel-Strassentunnel in die entscheidende Phase. Der Bundesrat wird STEP II voraussichtlich Ende dieses Jahres veröffentlichen und bei Kantonen, Städten, Verbänden und Parteien in die Vernehmlassung geben.

Der am 27. Oktober an der 37. Generalversammlung gewählte Vorstand übernimmt die Geschäfte per 1. Januar 2022 unter der Leitung von André Palitzsch (Präsident) und Beat Zürcher (Vize-Präsident). Per 31. Dezember 2021 werden unter Verdankung ihrer langjährigen ehrenamtlichen Dienste aus dem Vorstand ausscheiden: Hanswalter Schnyder, Kurt Odermatt, Leo Ohnsorg, Reto Meyer und Robert Enz.
2022
Am 28. Januar titelt die Zürichsee-Zeitung „Bundesrat erteilt Hirzeltunnel eine Abfuhr“ und stellt zutreffend fest, dass die Landesregierung den Bau des Hirzel-Strassentunnels nicht in ihr Strategisches Entwicklungsprogramm (STEP) Nationalstrassen aufgenommen hat.

Von dieser Nichtberücksichtigung schwer enttäuscht hat sich der Vorstand kurzfristig dazu entschlossen, an der vom UVEK (Eidg. Dep. für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) dazu bekanntge-gebenen Vernehmlassung bis zum 30. April ebenfalls teilzunehmen. Darin beantragte es, das Vor-haben Hirzelverbindung verbindlich ins STEP mit einem Realisierungshorizont 2040 aufzunehmen. Der Kanton Zürich hat sich in seiner Vernehmlassung angeblich ebenfalls dafür eingesetzt. Der Kanton Zug hingegen erklärte sich, aufgrund des zu erwartenden Mehrverkehrs durch den Hirzeltunnel auf der Ver-bindung Sihlbrugg-Baar-Blegi, mit der Nichtaufnahme der Hirzelverbindung (N14) ins STEP bedauerli-cherweise einverstanden.
2023
Am 22. Februar 2023 hat der Bundesrat die Botschaft für die Weiterentwicklung des Nationalstrassennetzes ans Eidg. Parlament überwiesen. Das Vorhaben Hirzelverbindung wurde leider nicht, wie vom Komitee und Kanton Zürich in ihren Vernehmlassungen beantragt, verbindlich ins STEP mit einem Realisierungshorizont 2040 aufgenommen. Aus heutiger Sicht bestehe kein Bedarf für eine zusätzliche Hochleistungsverbindung zwischen der Ost- und der Zentralschweiz. Um die Herausforderungen bezüglich Kapazität und Umweltverträglichkeit bei der Ortsdurchfahrt Hirzel zu lösen, werde der Bund eine separate Studie durchführen.
2024
Auf seine Anfrage im Februar erfährt das Komitee von der ASTRA-Direktion, dass die bestehenden Personalressourcen «ein erstes Aufsetzen der Arbeiten an der Korridorstudie N14 Sihlbrugg – Wädenswil» erst in der 2. Hälfte 2025 realistisch erscheinen lassen und das Komitee bei der Projektmitwirkung gerne berücksichtigt werde.

Am 24. November ist der Autobahnausbau bekanntlich an der Urne gescheitert. Könnte der Bund nun den Bau eines Hirzel-Strassentunnels priorisieren? Im Dezember haben die beiden Wädenswiler Kantonsrätinnen Christina Zurfluh Fraevel (SVP) und Astrid Furrer (FDP) den Zürcher Regierungsrat um Auskunft gebeten, ob er sich beim Bund für eine Priorisierung einsetzen will.
2025
Am 6. Februar hat sich der Gemeinderat Horgen mit einem Schreiben an den Bundesrat gewandt und eine klare Forderung geäussert: Aufnahme des geplanten Hirzel-Strassentunnels in das ‹Strategische Entwicklungsprogramm (STEP) Nationalstrassen›. Der Tunnel soll die Verbindung zwischen der A3 und der A14 verbessern und die bestehende Strasse über den Hirzelpass durch eine umwelt- und verkehrsfreundlichere Lösung ersetzen.

Am 12. März beantwortete der Zürcher Regierungsrat die Anfrage der beiden Kantonsrätinnen Christina Zurfluh Fraevel und Astrid Furrer vom Dezember 2024 wie folgt: Bei der Zugerstrasse (Hirzelpassstrasse) handelt es sich um eine Hauptverkehrsstrasse, die per 1. Januar 2020 an den Bund übergegangen ist. Der Bund hat entschieden, den Hirzeltunnel nicht in das Strategische Entwicklungsprogramm (STEP 2023) Nationalstrassen mit Realisierungshorizont 2040 aufzunehmen. Gemäss STEP-Botschaft sieht der Bund im Hirzel einen grundsätzlichen Überprüfungsbedarf. Das Abstimmungsresultat vom 24. November 2024 zeigt, dass die Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten Infrastrukturprojekte im Strassenverkehr derzeit kritisch beurteilt. Im weiteren ist zu berücksichtigen, dass bei einer höheren Priorisierung des Hirzeltunnels andere, allenfalls für den Kanton Zürich dringlichere Vorhaben zurückgestuft werden könnten.

Das ETH-Gutachten Weidmann im Auftrag von Bundesrat Rösti setzt die Prioritäten in der Verkehrsplanung auf Strasse und Schiene neu. Vorgelegt am 6. Oktober erachtet es den Hirzeltunnel als direkte Autobahnverbindung zwischen Horgen/ZH und Baar/ZG bedauerlicherweise als nicht so dringend wie andere Verbindungen im Verkehrsnetz. Seine Realisierung soll grundsätzlich erst nach 2045 erfolgen. Aufgrund der Dynamik am oberen Zürichsee und in der Gegend zwischen Zug und Luzern könne sich dies aber auch ändern. Nach der durch Prof. U. Weidmann erfolgten Einstufung vom Hirzeltunnel als Projekt von 2. Priorität, stellt sich dem Komitee die Frage wie es nun weitergehen soll. Zu deren Beantwortung scheint es opportun, die ASTRA-Direktion ein weiteres Mal zu besuchen.
2026
Das Komitee besucht die ASTRA-Direktion am 9. Februar 2026. Die von ihr ursprünglich in der 2. Hälfte 2025 geplante Korridorstudie soll durchgeführt werden. Dafür brauche es aber einen Parlamentsbeschluss zur vom Bundesrat in Ausarbeitung befindlichen Vorlage. Diese gehe noch im Verlauf dieses Jahres in die Vernehmlassung. Amtsdirektor J. Röthlisberger empfiehlt dem Komitee, an der Vernehmlassung wie seinerzeit 2022 teilzunehmen. Um zu verhindern, dass die Korridorstudie aus der Botschaft gestrichen werde, sei zusätzlich der Dialog mit den Akteuren in den Kantonen Zürich und Zug wichtig.  

Diese Ratschläge vom ASTRA hat das Komitee befolgt und nahm inzwischen auch an der vom Bundesrat am 19. Juni eröffneten Vernehmlassung zur Vorlage Verkehr 45 teil. In unserer Stellungnahme wirken wir daraufhin, dass die 2025 in Aussicht gestellte Korridorstudie für die Hirzelverbindung möglichst bald erfolgt. Mit der Zielsetzung des Komitees, die vom Bundesrat mehrfach anerkannten Verträglichkeits- und Sicherheitsprobleme auf der Ortsdurchfahrt Hirzel zeitnah zu lösen.

Comité Pro Tunnel du Hirzel, case postale, 8816 Hirzel. CCP 80-15544-8
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